• Lissabon: Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen) in Belem.
Foto: Martin A. Walser

    Eben haben wir, vom Meer einschwenkend, den verlassenen Strand überflogen, hat der von der strahlenden Vormittagssonne grell erleuchtete Torre de Belem und haben die in Stein gehauenen Seefahrer, trutzig in die Unendlichkeit einer noch zu entdeckenden Welt blickend, uns gegrüsst – wieder zu Hause!

  • Lissabon: Praça do Comércio. Foto: Martin A. Walser

    Lissabon: Meine derzeitige Traumdestination.

  • Lissabon: Rossio-Bahnhof. Foto: Martin A. Walser

    Nur einen Tag länger ausharren, nur einen Tag länger bleiben können und ich hätte nicht Monate warten müssen, um den renovierten Rossio-Bahnhof erstmals wieder durchschreiten zu können.

  • Lissabon: Rossio-Bahnhof. Foto: Martin A. Walser
  • Lissabon erinnert mich bei jeder Betrachtung an eine riesige Kathedrale: ich bewege mich andächtig durch die vielen Schiffe und erfreue mich an den Seitenkapellen, die zuhauf zum Bestaunen einladen.

  • Lissabon: Cemitério dos Prazeres. Foto: Martin A. Walser

    Den Besuch des Cemitério dos Prazeres habe ich mir aufgespart bis zum Schluss, wohlweislich und überlegt. Wenn in meinem planlosen Plan eines sehr wohl geplant war, dann dieser Abschlussbesuch. Jetzt betrete ich dieses schon fast bizarre Reich des Todes und der Toten mit der in Stein geschichteten Ehrerbietung, die man ihnen bis zur Protzigkeit zollt. Kleine Kathedralen, ganze Häuserzeilen, die sich zu einem Miniaturabbild der Lissabonner Strassenzüge formieren. Nur dass hier nicht das Leben, sondern der Tod die Herrschaft ausübt.