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Martin Andreas Walser

27. August 2017
von Martin Andreas Walser
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Und es kehrte Ruhe ein im Land – ein Fragment

Es blieb eigenartig ruhig im Land, nachdem ein Sprecher der Regierung vor die laufenden Kameras getreten war und das generelle, sofort in Kraft tretende Verbot eigenständigen Denkens verkündet hatte. Man habe sich zu diesem Schritt gezwungen gesehen, erklärte er, weil … Weiterlesen

28. August 2015
von Martin Andreas Walser
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Kassandras Ruf – ein Zwischenhalt

Jede Geschichte, die ich schreibe, führt zur nächsten, die vorhergehende bedingt die folgende oder fördert sie zutage, habe ich gelernt zu spüren und zu fühlen. Oder verhindert sie. Nicht in dem Sinne, dass das danach zu Schreibende und zu Sagende gänzlich … Weiterlesen

18. Juni 2015
von Martin Andreas Walser
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Aus dem Notizbuch

»Wie anstrengend muss es sein«, schrieb er in sein Notizbuch, »eingeschlossen im Haus der vermeintlichen Wichtigkeit zu leben und stets befürchten zu müssen, ein Bedeutungsloser klopfe an die Tür, bloss um Hallo zu sagen.«

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15. Juni 2015
von Martin Andreas Walser
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Jeanne Hersch, die Diskussion über den »Service public« und der Zustand der Schweiz

An Tagen wie diesen muss ich an ein langes Gespräch denken, das ich einst mit der Philosophin Jeanne Hersch führte. Ich hatte mich gefürchtet davor (mit einer Philosophin führt man ja keines der üblichen Interviews), weil ich mich ihr intellektuell … Weiterlesen