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Martin Andreas Walser

28. August 2015
von Martin Andreas Walser
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Kassandras Ruf – ein Zwischenhalt

Jede Geschichte, die ich schreibe, führt zur nächsten, die vorhergehende bedingt die folgende oder fördert sie zutage, habe ich gelernt zu spüren und zu fühlen. Oder verhindert sie. Nicht in dem Sinne, dass das danach zu Schreibende und zu Sagende gänzlich … Weiterlesen

13. Juli 2015
von Martin Andreas Walser
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Allenfalls tatsächlich nur eine erste Annäherung

Das war es, was es mir so außerordentlich schwer machte (nun gut, mag man behaupten, dies sagt sich im Nachhinein leicht, und argwöhnen, da wolle einer nur von der aktuellen Situation profitieren und seinem jüngsten, den er eventuell als einen … Weiterlesen

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9. Juni 2015
von Martin Andreas Walser
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Er hat es mir schwer gemacht, dieser Felix Amboden

Ja, er hat es mir ausgesprochen schwer gemacht, dieser Felix Amboden. Verstockt war er, nicht mehr richtig leben wollte er, aber auch nicht sterben, langweilig war er, es gab nichts zu berichten über ihn, und er beabsichtigte nicht, mir etwas zu erzählen, und wenn … Weiterlesen

11. Dezember 2014
von Martin Andreas Walser
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Leben halt

Ein schwieriges Jahr liegt – beinahe – hinter mir. Ich weiss nicht, wie andere Menschen damit umgehen. Ich jedenfalls habe nicht nur versucht, den Kopf über Wasser zu halten, sondern vielmehr (wie schon so oft): aus mir herauszutreten, mich neben … Weiterlesen

13. Juni 2014
von Martin Andreas Walser
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»Wiederkehr« ist da – Gedanken zu meiner neuen Erzählung

Das Gefühl ist ähnlich jenem, wenn ein Kind das Elternhaus verlässt: In die Freude darüber, dass es erwachsen und selbstständig geworden ist, mischt sich Traurigkeit, weil man sich nicht mehr täglich sehen, sich nicht mehr täglich aneinander reiben, miteinander diskutieren, … Weiterlesen